





Der Versorgungsbedarf in der ambulanten Pflege von Patienten nimmt voraussichtlich in den nächsten Jahren erheblich zu (laut Prognosen diverser Experten). Zum Einen beruht dieses auf sinkenden Geburtsraten und einer kontinuierlichen Steigerung der Lebensdauer und zum Anderen ist die Dauer der Pflegebedürftigkeit auf Grund des medizinischen Fortschrittes erheblich angestiegen. Die Folge ist, dass gerontologische Erkrankungen, wie z.B. Demenz, zunehmen werden. Die Anzahl der demenziell Erkrankten hat in den vergangenen Jahrzehnten beträchtlich zugenommen. Die Versorgung in der Häuslichkeit wird oft von Angehörigen übernommen, die jedoch oft selbst berufstätig sind. Oftmals stehen sie unter einem großen psychischen Druck, ausgelöst durch zu hohe Eigen- und Fremderwartungen, begleitet von Schuldgefühlen dem zu Pflegenden gegenüber.
Meist sind die Personen, die ihre Angehörigen pflegen schon im vorgerückten Alter und leiden nicht selten selbst unter Krankheit und Kräfteabnahme. Um dem entgegenzuwirken gibt es für Angehörige und deren zu pflegende Personen unterschiedliche entlastende Angebote, die beispielsweise in Form von Kurzzeit- und Tagespflege durch ambulante Pflegedienste angeboten werden.

